{"id":1620,"date":"2021-03-24T00:04:00","date_gmt":"2021-03-23T23:04:00","guid":{"rendered":"https:\/\/walldorf.gruene-kurpfalz-hardt.de\/?p=1620"},"modified":"2021-03-24T00:04:00","modified_gmt":"2021-03-23T23:04:00","slug":"rede-zum-haushalt-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/walldorf.gruene-hardt.de\/?p=1620","title":{"rendered":"Rede zum Haushalt 2021"},"content":{"rendered":"\n<p>Gemeinsam und stark aus der Krise. Unsere Themen f\u00fcr Walldorf.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Fraktionsvorsitzende Wilfried Weisbrod hielt am 23.03.2021 die <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/walldorf.gruene-kurpfalz-hardt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/HH-Rede-2021.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"http:\/\/walldorf.gruene-kurpfalz-hardt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/HH-Rede-2021.pdf\" target=\"_blank\">Rede zum Haushalt 2021 (KLICKEN zum Download)<\/a> im Gemeinderat f\u00fcr die Fraktion von B\u00fcndnis90\/ Die Gr\u00fcnen .<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-medium-font-size\"><strong>Einleitung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Walldorf hat einen gewissen Stolz und einen leichten Flow. <strong>Walldorf ist eine Stadt der Zukunft und hat das Potential zu einer \u201esmart city<\/strong>\u201c. F\u00fcr uns bedeutet das, unsere Stadt effizienter, technologisch fortschrittlicher, gr\u00fcner und sozial inklusiver zu gestalten.<br>Aber das geht nicht von selbst, wir m\u00fcssen selber unsere Visionen Schritt f\u00fcr Schritt realisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher wollen wir neu denken und neu handeln, wo es notwendig scheint. Mit vielen gro\u00dfen und kleinen Ideen wollen wir unser Walldorf weiterentwickeln. Mit einer offenen Haltung f\u00fcr verschiedene Ans\u00e4tze und neue Projekte. An dieser Stelle m\u00f6chten wir auch zu allen Walldorfer<em>innen sagen, wir m\u00f6chten das gemeinsam mit Ihnen, mit allen Walldorfer<\/em>innen tun.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Gemeinsam k\u00f6nnen wir es schaffen, stark aus der Krise herauszukommen. <strong>Walldorfer*innen haben w\u00e4hrend der Corona-Pandemie viel geleistet<\/strong>, gehofft, gebangt und bis zur Ersch\u00f6pfung gearbeitet und tun es immer noch, denn die Pandemie ist noch nicht vor\u00fcber! Es war kein leichtes Jahr 2020 und auch 2021 begann nicht so, wie wir es uns alle gew\u00fcnscht haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mehr f\u00fcr Walldorf. Lasst uns anfangen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-medium-font-size\"><strong>Es folgten Themenbl\u00f6cke zu gr\u00fcnen Herzensangelegenheiten f\u00fcr Walldorf:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\"><strong>Voller Einsatz f\u00fcr \u00d6kologie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geborgt<\/strong>, deswegen m\u00fcssen wir die nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen bewahren. Die Naturressourcen und die biologische Vielfalt m\u00fcssen aktiv gesch\u00fctzt werden. Doch die aktuell dringendste Herausforderung ist die globale Klimaver\u00e4nderung. Der Klimaschutz ist wichtigste Aufgabe unserer Zeit. Wenn Corona vorbei ist, muss dies wieder das gro\u00dfe, das vorrangige Thema sein. Die bisherigen weltweiten Ma\u00dfnahmen und Planungen reichen nicht aus, um die Erderw\u00e4rmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, da muss mehr getan werden, auch in Walldorf.<\/p>\n\n\n\n<p>Im 3. Klimaschutzpakt, dessen Ziele wir in der Sitzung am 26.01. zugestimmt haben, ist als Ziel vorgegeben: Die Kommunen sollen dabei unterst\u00fctzt werden, bis zum Jahr 2040 eine klimaneutrale Kommunalverwaltung zu erreichen. Kolleginnen, Kollegen, Verwaltungsmitarbeiter<em>innen, Walldorfer<\/em>innen, was ist das f\u00fcr ein wenig ambitioniertes Ziel? Wir m\u00fcssen die klimaneutrale Kommunalverwaltung sp\u00e4testens 2030 erreichen. <strong>F\u00fcr den Klimaschutz m\u00fcssen wir Energie einsparen, Energieeffizienz erh\u00f6hen und Erneuerbare Energien ausbauen, mit finanzieller Unterst\u00fctzung und Beratung f\u00fcr Eigent\u00fcmer<em>innen und Entlastung f\u00fcr Mieter<\/em>innen.<\/strong> Wir wollen eine gr\u00fcne, saubere und kinderfreundliche Stadt, in der Arbeiten, Leben und Erholung zusammen m\u00f6glich sind &#8211; mit Respekt vor der Natur und F\u00f6rderung der Nachhaltigkeit und des Naturschutzes. Und wir wollen das Co2 Einsparziel so fr\u00fch wie m\u00f6glich schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu einigen Debatten hier im Gemeinderat, z.B. zu unseren Antr\u00e4gen, den K\u00e4ufern von Grundst\u00fccken der Stadt die Pflicht aufzuerlegen, eine PV-Anlage zu errichten, zu der Baumschutzsatzung, m\u00fcssen wir noch was sagen. Von schwarzblaukonservativ wird dann ja immer gesagt, den Leuten Dinge vorzuschreiben, das bringe nichts. Man appelliert lieber an die Einsichtsf\u00e4higkeit der Menschen. Diese Einsichtsf\u00e4higkeit sieht man konkret an den 50 Grundst\u00fccken im Walldorf-S\u00fcd, nur 17 bauen eine PV-Anlage, obwohl die F\u00f6rderung im Moment optimal ist. Dieses Problem wird sich auf Landesebene l\u00f6sen, das ist das Ergebnis der Landtagswahl vom 14.03. B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen im Landtag werden PV-Anlagen zur Pflicht machen und FDP und CDU werden sich \u00fcberbieten dies mitzutragen, um Koalitionspartner werden zu k\u00f6nnen. Und Frau Staab, die hier im GR noch vollmundige Wort gefunden hat, dass man die Menschen nicht zwingen kann, Solaranlagen zu installieren, wird als eine der ersten die Hand heben, sollte es eine gr\u00fcnschwarze Verbindung in Stuttgart geben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\"><strong>Unser Antrag zur Solaroffensive der Stadt Walldorf<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um die <strong>Nutzung der Sonnenenergie voranzubringen<\/strong>, schlie\u00dft sich Walldorf der Solaroffensive des Landes an. Es sollen Barrieren bei der Errichtung von Photovoltaikanlagen abgebaut werden und verst\u00e4rkt f\u00fcr die Energiegewinnung durch Photovoltaikanlagen geworben werden.<strong> <\/strong>Wir danken alle Fraktionen, dass sie unserem Antrag <strong>Finanzmittel in H\u00f6he 1 Million Euro daf\u00fcr in den Haushalt einzustellen, im FA zugestimmt haben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Aussage hier im GR war: Wir sind der Meinung, dass man anstelle von Verboten gr\u00f6\u00dfere Erfolge im Naturschutz, beziehungsweise hier speziell im Baumschutz, durch Anreize erzielen kann. Wir vertrauen auf das verantwortungsbewusste Verhalten der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in Walldorf. Ob wir mit solch naiven Sichtweisen tats\u00e4chlich weiterkommen, bezweifeln wir.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte ihnen ein Beispiel nennen, was die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger machen, teilweise sogar, wenn Verbote existieren. Eine Gr\u00fcnfl\u00e4che in der \u00d6ffentlichkeit, quadratisch, mit gepflasterten Wegen au\u00dfen rum. Rasen betreten verboten Schilder daf\u00fcr gibt es auch. Wenn man von der einen Ecke zur anderen will, muss man au\u00dfen rum 100 m gehen, quer durch nur 65 m. Was machen die verantwortungsbewussten B\u00fcrger*innen? Laufen mitten durch, machen den Rasen platt und nach einer Weile sind alle Pfade von Abk\u00fcrzungen durch die Gr\u00fcnfl\u00e4che deutlich erkennbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Sagen wir mal, die Klimakrise w\u00e4re ein Wesen, dass sich \u00e4u\u00dfern, das reden kann. Es w\u00fcrde denken und sagen: <em>&#8222;Prima immer weiter so in Walldorf mit Entscheidungen, die nichts einschr\u00e4nken, die nichts ver\u00e4ndern, dann wird man mich, die Klimakrise, bald nicht mehr begrenzen, nicht mehr aufhalten k\u00f6nnen. Vielen Dank daf\u00fcr!&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\"><strong>Naturschutz in Walldorf<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die globale<strong> Klimakrise und das globale Artensterben sind die gr\u00f6\u00dften Krisen unserer Zeit<\/strong> \u2013 und sie h\u00e4ngen eng miteinander zusammen! Dabei geht es nicht nur um die Rodung des Regenwaldes und das Schmelzen der Polkappen. Auch hier in Walldorf, direkt vor unserer Haust\u00fcre, sp\u00fcren wir die Auswirkungen dieser Krisen. Die Roten Listen der bedrohten Arten werden immer l\u00e4nger \u2013 beispielsweise sei die Feldlerche genannt, fr\u00fcher noch h\u00e4ufig auf unseren Feldern anzutreffen, deren Bestand seit 1980 um mehr als die H\u00e4lfte zur\u00fcckgegangen ist! Hier k\u00f6nnen und m\u00fcssen wir kommunalpolitisch etwas tun! Der immer weiter fortschreitende Fl\u00e4chenverbrauch, die Versiegelung des Bodens und die Zerschneidung der Landschaft mit immer mehr Stra\u00dfen raubt der Feldlerche stellvertretend und vielen weiteren Tier- und Pflanzenarten ihren Lebensraum. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir Gr\u00fcne setzen uns daf\u00fcr ein, diesem Trend entgegenzuwirken! Walldorf braucht <strong>keine neuen Wohngebiete<\/strong> mehr, Verkehrsprobleme wollen wir mit Weitsicht, <strong>alternativen Verkehrsmitteln<\/strong> und ohne neue Stra\u00dfen l\u00f6sen \u2013 bestehende Schutzgebiete wie den Maulbeerbuckel, das Reilinger Eck oder die Storchenwiese wollen wir pflegen und bewahren und sind dar\u00fcber hinaus auch offen f\u00fcr neue Ideen im Naturschutz! Dabei ist uns eine enge Absprache mit den Naturschutzverb\u00e4nden wichtig und auch die Schulen sowie die <strong>Waldp\u00e4dagogik sollten in Naturschutzkonzepte<\/strong> immer mit einbezogen und entsprechend gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Stadt wollen wir Fl\u00e4chen entsiegeln und neue Gr\u00fcnfl\u00e4chen schaffen \u2013 am Stadtrand setzen wir uns ein f\u00fcr Bl\u00fchwiesen und den Schutz unseres Waldes! Dieser ist von den Folgen der Klimakrise besonders gebeutelt. Oben sterben die Baumkronen ab, unten am Waldboden breitet sich die Kermesbeere immer weiter aus. Gemeinsam mit dem F\u00f6rster wollen wir hier ein nachhaltiges und weitsichtiges Konzept auf den Weg bringen, das unseren Wald sch\u00fctzt und bewahrt. <strong>Denn wir brauchen unseren Wald zur Naherholung, als Lebensraum und zum Schutz unseres Klimas!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\"><strong>Zuhause in Walldorf: Lebenswert und Bezahlbar wohnen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wohnen ist ein Menschenrecht. Gute Wohnm\u00f6glichkeiten geh\u00f6ren zu einer sozial gerechten Stadt! Wir wollen bezahlbare Mieten und \u00f6kologisch vertr\u00e4gliche Neubauwohnungen und -h\u00e4user, damit sowohl Menschen mit Einschr\u00e4nkungen barrierefrei wohnen k\u00f6nnen als auch Familien mit Kindern ein eigenes Zuhause mit genug Platz und Garten finden k\u00f6nnen. Uns begeistern Projekte f\u00fcr gemeinsames Wohnen, Gemeinschaftsg\u00e4rten und innovative Hausprojekte. Wir wollen, dass in unserer Stadt nicht nur in gro\u00dfen Worten jede<em>r Platz hat, sondern jede<\/em>r Heimat in seinen vier W\u00e4nden findet.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wir sagen ganz konkret, wir m\u00f6chten einen <strong>sozialen Wohnungsbau<\/strong>, einen, der diesen Namen auch verdient. Inzwischen gibt es hier ja viele Antr\u00e4ge zum Bau von Wohnungen, dabei sollen auch Personen mit mittleren Einkommen ber\u00fccksichtigt werden. Das brauchen wir nicht, denn in Ba-W\u00fc kann ein Haushalt mit zwei Personen mit einem Haushaltseinkommen von bis zu <strong>51.850 Euro<\/strong> <strong>pro Jahr<\/strong> einen Wohnberechtigungsschein f\u00fcr gef\u00f6rderte Mietwohnungen erhalten. Also im Prinzip jeder zweite Haushalt in Walldorf. Das eine tun, gerade und speziell f\u00fcr extrem sozial Benachteiligte Wohnraum schaffen, das muss unser Ziel sein. Und dabei das andere nicht lassen, auch andere zu versorgen, die auch keinen bezahlbaren Wohnraum bekommen, aber finanziell nicht klamm sind. Das sind Herkulesaufgaben, da brauchen wir in Zukunft eine kompetente F\u00fchrungskraft an der Spitze unserer Verwaltung! Aber die sehen wir bisher noch nicht. In diesem Zusammenhang, wir sehen nur \u00dcberparteiliche und da fragen wir uns schon, wie kann ich als langj\u00e4hriges Mitglied einer Partei auf einmal sagen, ich bin \u00fcberparteilich? Das kann man den B\u00fcrgern drau\u00dfen, die danach fragen, nicht plausibel machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber zur\u00fcck zum Thema, was ist das dringende Problem?<br><strong>\u201eArmut in Baden-W\u00fcrttemberg steigt auf 12,3 Prozent\u201c, \u201eKinderarmut im Land mit 14,8 Prozent auf H\u00f6chststand\u201c, \u201eDie h\u00f6chste Armutsquote in Baden-W\u00fcrttemberg liegt bei 15,1 Prozent in der Region Rhein-Neckar\u201c! <\/strong>entnommen aus dem Armutsbericht 2020 des Parit\u00e4tischen Wohlfahrtsverbands. Und Armut sp\u00fcrt man zuvorderst in engen Wohnsituationen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\"><strong>Unser<\/strong> <strong>Antrag zum HH 2021 Antrag Sozialer Wohnungsbau<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Verwaltung wird beauftragt, ein <strong>kommunales Wohnungsbauf\u00f6rderprogramm<\/strong> f\u00fcr Walldorf zu erstellen und dem Gemeinderat zur Beratung vorzulegen. Wir danken auch hier allen Fraktionen, dass sie unserem Antrag <strong>Finanzmittel in H\u00f6he von 1,5 Millionen Euro<\/strong> in den Haushalt einzustellen f\u00fcr ein Programm, das noch ausgearbeitet werden muss, im FA zugestimmt haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\"><strong>Offensive f\u00fcr die Bildungsstadt Walldorf<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Walldorf ist sp\u00e4testens seit 1966 ein prosperierender Kinderbetreuungs- und Bildungsstandort. Heute sind KiTas in einer gro\u00dfen Bandbreite bis zu Schulen, auch die Volkshochschule, verschiedener Ausrichtungen als Stationen einer Bildungsbiografie bei uns vorhanden. Wir setzen uns f\u00fcr ein verl\u00e4ssliches, vielf\u00e4ltiges, naturnahes KiTa-Angebot mit engagierten, kompetenten Erzieher*innen ein. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Schulen m\u00f6chten wir <strong>digital und infrastrukturell<\/strong> ausr\u00fcsten. Unsanierte Schulgeb\u00e4ude und das Engagement f\u00fcr wirkliche Bildungsgerechtigkeit stehen ganz oben auf unserer To-Do-Liste. Walldorfer Kinder und Jugendliche sollen sich auch in ihren Bildungseinrichtungen zuhause f\u00fchlen und individuell gef\u00f6rdert werden. <strong>Unser Schulstandort soll ein Leuchtturm in Baden-W\u00fcrttemberg werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\"><strong>Schulen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Kinder brauchen eine <strong>gute und zukunftsorientierte Bildung<\/strong>. Die jetzige Situation zeigt wie ein Brennglas auf, was dort an Vers\u00e4umnissen in den letzten Jahrzehnten zusammengekommen ist. Wie soll das Lernen f\u00fcr die j\u00fcngste Generation im Land der Dichter und Denker aussehen? F\u00fcr die Generation, die das von den vorhergehenden Generationen verursachte Jahrhundertproblem in Sachen Umwelt- und Klimaschutz nicht nur aushalten, sondern nun auch ausbaden und l\u00f6sen muss?<\/p>\n\n\n\n<p><br>Neben dem selbstverst\u00e4ndlichen Erlangen von Kompetenzen in klassischer Weise bedeutet dies auch vermehrt digitales Lernen und digitale Kompetenzaneigung. <strong>Klimaschutz ist nicht mehr mit Kreide und Tafel zu l\u00f6sen<\/strong>, sondern muss in kollaborativer Form und digital erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Die aktuelle Situation macht doch sehr klar deutlich, wo die gro\u00dfe Politik versagt muss die Kommune, also die Stadt Walldorf, ihren Kindern zur Seite stehen. Daher machen wir durch deutlich erh\u00f6hte Schulbudgets in 2021 den Weg frei, eine <strong>1:1 Ausstattung aller Sch\u00fclerinnen und Lehrkr\u00e4fte mit digitalen Endger\u00e4ten realisieren zu k\u00f6nnen<\/strong>. Uns ist dabei bewusst, dass es damit sicher nicht getan sein wird, denn die Endger\u00e4te der Sch\u00fclerinnen und Lehrkr\u00e4fte m\u00fcssen auch an digitale H\u00e4fen in Form von Smartboards oder \u00e4hnlichem in den Klassenzimmern andocken k\u00f6nnen.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Die Finanzkraft unserer Stadt wird zu gro\u00dfen Teil durch Menschen in der Informationstechnik erbracht, und deshalb sehen wir es umso mehr als unsere Pflicht an, hier voranzugehen. Das Geld unserer B\u00fcrger*innen und B\u00fcrger wird aber nur dann besonders gut angelegt sein, wenn an den Schulen nur eine einheitliche Softwareplattform zur Anwendung kommt und unsere Schulen den momentanen Zwang und die Notwendigkeit des digitalen Lernens langfristig in ihren Unterricht integrieren. <strong>Neben Mathe- und Deutschbuch wird dann auch das Tablet ein dauerhafter Bestandteil im Schulranzen unserer Kinder sein.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\"><strong>Zukunftsmobilit\u00e4t f\u00fcr das 21. Jahrhundert<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Walldorf soll sich jeder so fortbewegen k\u00f6nnen, wie es ihr oder ihm m\u00f6glich ist. Aber wir wollen mit einem anderen Blick an unsere Mobilit\u00e4t herangehen: mit dem Auge des Schulkindes, der Fu\u00dfg\u00e4ngerin und der Radfahrerin. <strong>Vorfahrt haben alternative Fortbewegungsmittel<\/strong> und solche, die geteilt werden (car sharing)<em>. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso m\u00f6chten wir es jedem m\u00f6glich machen, <strong>kostenlos mit dem Bus in unserem Stadtgebiet<\/strong> unterwegs zu sein, mit dem Ziel die Innenstadt erreichbarer zu machen und den \u00d6PNV zu st\u00e4rken. <\/p>\n\n\n\n<p><em>Wichtig sind <strong>sichere Rad- und Schulwege<\/strong> und L\u00f6sungen f\u00fcr die Nadel\u00f6hre unserer Stadt zu finden &#8211; mit Tatkraft, Mut und gemeinsam im Gespr\u00e4ch mit Nutzer<\/em>innen und Anwohner*innen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\"><strong>Radverkehr<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Diskussion um die Bedeutung des wichtigen, umweltschonenden Radverkehrs hat man das Gef\u00fchl, Platz f\u00fcrs Fahrrad gerne, aber nur, wenn dem motorisierten Individualverkehr dadurch kein Verkehrsraum entzogen wird?<\/p>\n\n\n\n<p><br>Das wird nicht funktionieren! Wir Gr\u00fcne sagen und belegen das klar und deutlich. Wer eine Verkehrswende, wer einen funktionierenden Mobilt\u00e4tspakt im Raum Wiesloch\/Walldorf will, darf <strong>den Fu\u00df- und Fahrradverkehr nicht l\u00e4nger wie ein Verkehrsmittel zweiter Klasse behandeln.<\/strong><br><\/p>\n\n\n\n<p>Seit Jahren bei\u00dfen wir hier mit Forderungen und Vorschl\u00e4gen auf Granit. Sch\u00f6ne Neujahrs- oder andere Reden in der Astoriahalle bauen eben noch keine Radwege, Frau Staab. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geht nicht, darf nicht, kann nicht &#8211; damit muss jetzt Schluss sein.<\/strong> Walldorf hat die finanziellen Mittel f\u00fcr eine Verkehrswende. Doch wenn man, wie leider immer noch die Mehrheit hier im Rat, das Geld lieber f\u00fcr noch mehr Stra\u00dfen ausgeben m\u00f6chte, die in Zeiten eines radikalen Wandels der Arbeitswelt nur zubetonierte Betonw\u00fcsten hinterlassen, dann fragt man sich, ob die B\u00fcrger*innen und B\u00fcrger unserer Stadt das verdient haben. Was ein Mehr an Stra\u00dfen bedeutet, war schon immer das gleiche. Sie ziehen noch mehr Verkehr an, der sich sonst auf alternative und umweltfreundliche Verkehrsmittel verlagert h\u00e4tte. Wer atmet die Abgase von immer mehr Einpendlern ein &#8211; Richtig, wir, alle hier in Walldorf! Staus gibt es gratis obendrauf!<\/p>\n\n\n\n<p><br>Das nun beauftragte Radverkehrskonzept muss in seiner Umsetzung<strong> sp\u00fcrbare Entlastungen f\u00fcr den Gesamtverkehr <\/strong>haben. Nicht zuletzt f\u00fcr die immer noch str\u00e4flich vernachl\u00e4ssigte Verkehrssicherheit der Radfahrenden Schulkinder.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\"><strong>Wer Zukunft will, muss Kinder und Jugendliche f\u00f6rdern<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich brauchen Kinder nicht viel: eine gro\u00dfe Portion Liebe und Aufmerksamkeit, gutes Essen, Zeit zum Spielen und einen Platz, wo sie einfach sein k\u00f6nnen. Was zun\u00e4chst so einfach erscheint, ist doch sehr voraussetzungsvoll. Wir setzen uns daher ganz besonders f\u00fcr eine Politik einsetzen, die <strong>alle Kinder und Jugendlichen einbezieht<\/strong>. Sie sind die Zukunft, f\u00fcr sie schaffen wir eine Welt, die auch morgen noch besteht. Es gibt wichtige Dinge wie <strong>biologisches Essen, das frisch in KiTa und Schule gekocht wird<\/strong>, saubere und kreative Spielpl\u00e4tze, kurze und sichere Wege im Wohnumfeld. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00f6chten, dass jedes Kind in seinen F\u00e4higkeiten, sei es im Sport, in der Musik oder in anderen Bereichen gef\u00f6rdert wird. <strong>Eine Kindheit in Walldorf soll eine gl\u00fcckliche Kindheit sein<\/strong>, was die politische Gemeinde daf\u00fcr leisten kann, das wollen wir tun!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\"><strong>Jugendliche in Walldorf<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Junge Menschen sind verschieden und so auch die Themen die sie bewegen. Es gibt nicht \u201cDIE Jugend\u201d genauso wenig wie es die eine Meinung aller Jugendlichen gibt. Aus diesem Grund ist es wichtig junge Menschen bei Entscheidungen, die sie betreffen, mit einzubeziehen und einen gemeinsamen Weg f\u00fcr Probleme und W\u00fcnsche zu finden. <\/p>\n\n\n\n<p>Durch <strong>aktive Mitsprache und Mitgestaltung<\/strong> wollen wir unsere junge Generation in das Geschehen und die Planung ihrer Stadt miteinbeziehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Jugendbeteiligung hat f\u00fcr uns als Fraktion einen sehr hohen Stellenwert. Wir schauen gerne auf gemeinsame Projekte der letzten Jahre aber vor allem des letzten Jahres zur\u00fcck, wie zum Beispiel die Neugestaltung des Skaterplatzes, die ohne die Anregungen der jugendlichen Nutzer so nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re. Diese Miteinbeziehung der Jugend erwarten wir auch in Zeiten des Betriebes des Skaterparks. Das Resultat hat gezeigt, dass die Beteiligung der Basis sehr gut funktioniert und dies sollte auch bei weiteren Projekten und \u00dcberlegungen der Stadt f\u00fcr die Jugend fortgef\u00fchrt werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind offen f\u00fcr eine erneute <strong>Implementierung eines Jugendgemeinderats!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>Ebenfalls gilt unser Dank hierbei dem Jugendforum, sowie dem Jugendzentrum JUMP. Wir hoffen in den kommenden Jahren noch n\u00e4her an die jungen Menschen der Stadt Walldorf heran treten zu k\u00f6nnen und gemeinsam an einem Tisch zusammen zu kommen f\u00fcr Austausch von Ideen und Anregungen. Die Fraktion B\u00fcndnis90\/Die Gr\u00fcnen fordert f\u00fcr die Zukunft eine noch aktivere Miteinbeziehung junger B\u00fcrger, damit Walldorf noch mehr mit und an dieser Generation wachsen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\"><strong>Gut wirtschaften, gut leben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wirtschaft und Wirtschaftsf\u00f6rderung muss st\u00e4rker im Fokus stehen. Sich nur auf den einen gro\u00dfen Steuerzahler, im Wesentlichen auf einen Wirtschaftszweig verlassen, das reicht nicht aus. Die Gewerbesteuer ist mit 120 Mio \u20ac der gr\u00f6\u00dfte Posten im Steueraufkommen der Stadt. Die einseitige Abh\u00e4ngigkeit vom gr\u00f6\u00dften Steuerzahler, der SAP, ist allen bekannt. Gerade die Corona-Krise hat uns allen gezeigt, wie fragil alles ist. Die Entwicklung, die Verstetigung des Wirtschaftsstandortes Walldorf muss weitergehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch und gerade in der Frage der Mobilit\u00e4t brauchen wir Strukturver\u00e4nderungen f\u00fcr die zigtausende von Besch\u00e4ftigten, die im Walldorfer Industriegebiet arbeiten. Es ist auch eine Aufgabe der Kommune, gemeinsam mit den \u00f6rtlichen Betrieben, die <strong>Rahmenbedingungen f\u00fcr nachhaltige und erfolgreiche Unternehmen mit zufriedenen Arbeitnehmer*innen<\/strong> zu schaffen. Au\u00dferdem sehen wir die Zukunft in alternativen, innovativen Wirtschaftsformen und Arbeitsweisen. Co-Working-Spaces und eine kreative, dynamische Start-Up Szene w\u00fcnschen wir uns genauso wie einen erbl\u00fchenden Einzelhandel in unserer Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\"><strong>Dank<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben unsere Schwerpunkte f\u00fcr das Jahr 2021 angesprochen, die Dinge hervorgehoben, die uns wichtig sind und wo wir darauf dr\u00e4ngen, dass sich was ver\u00e4ndert, dass unsere Themen konkret angegangen werden.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Das hei\u00dft jetzt nicht, dass alles gut ist, was wir nicht erw\u00e4hnt haben. Aber das meiste ist f\u00fcr uns ins in Ordnung, sonst h\u00e4tten wir es ja angesprochen, ich denke, dass nehmen uns alle hier im Raum ab.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Schluss bleibt noch der Dank. Der <strong>Dank an alle, die zu unserem Gemeinwesen in Walldorf etwas beigetragen haben<\/strong>. Den Steuerzahlern, den Vereinen, den Ehrenamtlichen, den anderen Fraktionen, und, und, und\u2026\u2026\u2026\u2026 und nicht zuletzt der Verwaltung, denn die setzen unsere Ideen, Antr\u00e4ge und Vorschl\u00e4ge oft auch um.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Und heute freue ich mich, der anwesenden Verwaltungsspitze, den vier Fachbereichsleitern ganz besonders danken zu k\u00f6nnen, denn diese haben das Walldorfer Schiff in den letzten zehn Jahren auf Kurs gehalten. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Herzlichen Dank daf\u00fcr!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\">TOP 3: Wirtschaftsplan 2021 des Eigenbetriebs Wohnungswirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p><br>Positiv an den Daten des Wirtschaftsplans ist, dass die Instandhaltungskosten und Wartungskosten aufgrund der energetischen Sanierung und Modernisierung um ca. 9% gesenkt werden konnten. Dies f\u00fchrt auch dazu, dass der Jahresverlust, wie in der mittelfristigen Finanzplanung aufgef\u00fchrt im Jahr 2024 auf 100.000,00 \u20ac sinken wird. Der Gemeinderat hat letztes Jahr entschieden, dass die Bestandmieten nicht angepasst werden, sonst w\u00e4re der Jahresverlust 2021 von 170 000 \u20ac noch niedriger ausgefallen.<br>Erfreulich f\u00fcr uns ist, dass von der Wohnungswirtschaft Photovoltaikanlagen auf den D\u00e4chern der bewirtschafteten H\u00e4user installiert werden, wenn die baulichen\/statischen Voraussetzungen vorliegen. Auch beim Austausch von Heizungen werden, wo die Voraussetzungen gegeben sind, fossile Brennstoffe durch alternative Energien (Pelletheizungen) ersetzt und damit der CO2 Aussto\u00df deutlich verringert. Die Leerst\u00e4nde im Wohnungsbestand haben sich seit Gr\u00fcndung des Eigenbetriebs deutlich verringert und tendieren gegen null.<br>Wir haben eine Wohnungswirtschaft in Walldorf, die notwendige Themen engagiert und zeitnah angeht. Daf\u00fcr bedanken wir uns bei Herrn H\u00f6gerich und seinem Team f\u00fcr den vorgelegten Wirtschaftsplan und f\u00fcr ihre konstruktive Arbeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gemeinsam und stark aus der Krise. Unsere Themen f\u00fcr Walldorf. 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