{"id":1401,"date":"2020-03-17T23:13:48","date_gmt":"2020-03-17T22:13:48","guid":{"rendered":"http:\/\/walldorf.gruene-kurpfalz-hardt.de\/?p=1401"},"modified":"2020-03-17T23:13:48","modified_gmt":"2020-03-17T22:13:48","slug":"verkehrsgutachten-zur-erreichbarkeit-des-gewerbegebiets-walldorf-sued","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/walldorf.gruene-hardt.de\/?p=1401","title":{"rendered":"Verkehrsgutachten zur Erreichbarkeit des Gewerbegebiets Walldorf-S\u00fcd"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-left\"><strong>Weiteren Stra\u00dfen k\u00f6nne man nur zustimmen, &#8222;wenn auch die Betriebe bereit sind, Alternativen zu entwickeln&#8220;<\/strong>, erkl\u00e4rte dagegen Wilfried Weisbrod (Gr\u00fcne). Man sei zwar bereit, Ver\u00e4nderungen mitzugehen, jedoch erzeuge &#8222;jede neue Stra\u00dfe neuen Verkehr&#8220;. Er forderte, sich &#8222;viel intensiver mit der Firma SAP zusammenzusetzen&#8220;, damit auch dort auf andere Konzepte und einen verst\u00e4rkten Umstieg auf den \u00d6PNV gesetzt werde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dies war der kurze Kommentar, der in der RNZ zu unserer Stellungnahme erschien. Real war sie wesentlich umfangreicher. Wilfried Weisbrod stellte erst einmal dar, wie sich der Verkehr in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. Im Jahr 2015 gab es in Walldorf 18637 Arbeitspl\u00e4tze, davon waren 16722 Berufspendler, dies hat sich aktuell im Jahr 2019 so gesteigert, auf 23701 Arbeitspl\u00e4tze und auf 20.871 Berufspendler. <strong>In 5 Jahren eine Steigerung um mehr als 4000 Pendler, die jeden Tag nach Walldorf kommen.<\/strong> Dazu kommen im Jahr 2020 noch zwei neue Firmen und eine vor Ort, die kr\u00e4ftig erweitert, Zuwachs ca. 800 Arbeitspl\u00e4tze, die wenigstens aus Walldorf.<\/p>\n\n\n\n<p>SAP will erweitern und ausbauen, in Walldorf um ca. 3 &#8211; 4000 Arbeitspl\u00e4tze und in St.Leon-Rot um ca. 1200. <strong>Schon jetzt kollabiert der Verkehr in den Sto\u00dfzeiten am Morgen und am Abend<\/strong>. Der Mobilit\u00e4tspakt hat noch keine Entlastung bewirkt, er wurde in der \u00d6ffentlichkeit kr\u00e4ftig gefeiert, aber richtige \u00c4nderungen sind bisher Mangelware. <strong>F\u00fcr uns Gr\u00fcne war immer wichtig, dass die Firmen vor Ort mehr f\u00fcr andere Mobilit\u00e4tskonzepte machen, als jedem neuen Mitarbeiter ein Auto zu geben \u2013 hier passiert fast nichts.<\/strong> Um den Verkehr jetzt besser flie\u00dfen zu lassen, soll mit dem Bau einer Querspange vom Autobahnanschluss West bis zur Roter Stra\u00dfe mit einer zus\u00e4tzlichen Auffahrt nach Heidelberg Entlastung erfolgen. <\/p>\n\n\n\n<p>Das ist uns zu kurz gedacht! Wenn gro\u00dfe Firmen vor Ort sich nicht der Aufgabe stellen, Alternativen f\u00fcr die verkehrliche Erschlie\u00dfung anzustellen, wenn dass bedeutet, <strong>\u201eimmer weiter so\u201c, dann k\u00f6nnen wir das nicht weiter mittragen.<\/strong> Wir fordern Gespr\u00e4che mit den Firmen vor Ort, um hier die Bereitschaft zu fordern, andere L\u00f6sungen, die m\u00f6glich sind, auch anzugehen. Wir haben schon erkl\u00e4rt, dass wir einer Erweiterung der SAP ohne grundlegende Vorschl\u00e4ge zur verkehrlichen Verlagerung nicht zustimmen werden. <strong>Mehr Verkehr in den \u00d6PNV, auf die R\u00e4der und eine \u00c4nderung der Arbeitsstrukturen sind hier gefordert.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer wesentlicher Punkt, der beim geplanten Beschlussvorschlag au\u00dfen vor bleibt, ist die bisherige radikale Ablehnung des Verkehrsministeriums und es Regierungspr\u00e4sidiums Karlsruhe auf einen zus\u00e4tzlichen Anschluss an die Autobahn. Die Entfernung von Abfahrt zu Abfahrt muss n\u00e4mlich einen Mindestabstand einhalten, der im vorliegenden Modell der PTV nicht eingehalten wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Allen Handelnden muss klargemacht werden, dass es nicht f\u00fcnf vor Zw\u00f6lf ist, sondern schon nach Zw\u00f6lf. Wenn dies nur mit einem Schuss vor den Bug m\u00f6glich ist, dann stehen wir dazu. Wir stimmen der geplanten Ma\u00dfnahme nicht zu.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weiteren Stra\u00dfen k\u00f6nne man nur zustimmen, &#8222;wenn auch die Betriebe bereit sind, Alternativen zu entwickeln&#8220;, erkl\u00e4rte dagegen Wilfried Weisbrod (Gr\u00fcne). 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